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Mein verehrtester Herr und Gönner! Es thut mir doch sehr leid, daß Sie gestern (durch die schlechte Witterung wahrscheinlich) verhindert wurden, hierher zu kommen, um die Reise nach RapperswylWIKIDATA Icon anzutreten. Muß denn auch immer etwas dazwischen treten? Kein Hinderniß wäre von meiner Seite der Reise entgegen gewesen; zum voraus war für den Sonntag vorgesehen. Jetzt freilich ist mir die künftige Woche so günstig nicht mehr; und wenn ich am 13. Juli über die AlpenWIKIDATA Icon reisen will, so kann ich die Woche vorher auch nicht leicht von Hause weggehen. So scheint also das Plänchen scheitern zu wollen! Mit vielem Danke sende ich Ihnen WessenbergsGND Icon Bilder und die Constanzer Chronik. Ein Exemplar der Thurg. Geschichte auf Schreibpapier zum Durchschießen liegt für Sie bei dem Buchbinder. Über den ganzen Vorrath, der bei mir liegt, disponiren Sie; denn Ihnen gehört ja der größere Theil des Inhalts. Wenn Sie nicht noch heute herkommen, so komme ich Morgen zu Ihnen, damit ich wenigstens so viele Stunden diese Woche bei Ihnen sei, als ich Tage mit Ihnen zuzubringen hoffte. Bleiben Sie gewogen Ihrem Pupikofer. BischofzellWIKIDATA Icon den 19. Jun. 1828.

Normalisierter Text

Mein verehrtester Herr und Gönner! Es tut mir doch sehr leid, dass Sie gestern (durch die schlechte Witterung wahrscheinlich) verhindert wurden, hierher zu kommen, um die Reise nach RapperswilWIKIDATA Icon anzutreten. Muss denn auch immer etwas dazwischen treten? Kein Hindernis wäre von meiner Seite der Reise entgegen gewesen; zum voraus war für den Sonntag vorgesehen. Jetzt freilich ist mir die künftige Woche so günstig nicht mehr; und wenn ich am 13. Juli über die AlpenWIKIDATA Icon reisen will, so kann ich die Woche vorher auch nicht leicht von Zuhause weggehen. So scheint also das Plänchen scheitern zu wollen! Mit vielem Dank sende ich Ihnen WessenbergsGND Icon Bilder und die Konstanzer Chronik. Ein Exemplar der Thurg. Geschichte auf Schreibpapier zum Durchschießen liegt für Sie beim Buchbinder. Über den ganzen Vorrat, der bei mir liegt, disponieren Sie; denn Ihnen gehört ja der größere Teil des Inhalts. Wenn Sie nicht noch heute herkommen, so komme ich morgen zu Ihnen, damit ich wenigstens so viele Stunden diese Woche bei Ihnen bin, als ich Tage mit Ihnen zuzubringen hoffte. Bleiben Sie gewogen Ihrem Pupikofer. BischofzellWIKIDATA Icon den 19. Jun. 1828.