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Mein hochverehrter Herr und Nachbar! Ihren Boten kann ich nicht zurückkehren lassen, ohne demselben einige Worte meines herzlichen Dankes an Sie mitzugeben. Könnte ich nur meine Worte mit einem Denkzeichen begleiten, das so werthvoll und ansprechend wäre, wie die Gruppe RebekkasGND Icon und EliesersGND Icon; aber ich armer Mann, ich novus homo unter meinen Mitbürgern, habe über nichts anderes zu gebieten, als über das omnia mea mecum porto! Nehmen Sie meine herzliche Ergebenheit als die Gabe an, mit der ich Ihnen immer zugethan bleiben werde. Ich habe diese Woche über meine Bücher etwas anders geordnet und mein Büchergestell um ein Drittheil erweitert und bin da aufs neue auf eine schöne Zahl Schriften gestoßen, die ich ebenfalls Ihrer Gewogenheit verdanke. So waren Sie, seit den 10 Jahren, die ich in BischofzellWIKIDATA Icon weile, nicht nur mein Bibliothekar, sondern auch mein wohlfeilster Buchhändler, und was noch mehr ist, der Direktor meiner historischen Studien. Was ich darin leistete, war grössern Theils Ihr Werk. Der bernersche Kunsthändler, von dem Sie mir letzthin erzählten, soll in BürenWIKIDATA Icon vor einigen Wochen ein Gemälde von HolbeinGND Icon aufgefunden haben, das ehemals in KonstanzWIKIDATA Icon war und seit einigen Jahrzehnten verloren gegangen ist. Herr Oberst EgliGND Icon, der gerade in dem Hause war, als der Kauf vorging, versichert, dass der Käufer 10 Louisd'ors dafür bezahlt habe. NB. Unser BürenWIKIDATA Icon an der ThurWIKIDATA Icon ist gemeint, nicht das Bernersche. Die Schachtel an Herrn VoglerGND Icon will ich besorgen. Ich danke Ihnen für die Gelegenheit, eine solche Rarität mit Muße beschauen zu können. Indem ich Ihre fernere Gewogenheit erbitte, bin ich mit der freundschaftlichsten Hochachtung Ihr Ergebenster Diakon PupikoferGND Icon. BischofzellWIKIDATA Icon, 18. Febr. 1832.

Normalisierter Text

Mein hochverehrter Herr und Nachbar! Ihren Boten kann ich nicht zurückkehren lassen, ohne demselben einige Worte meines herzlichen Dankes an Sie mitzugeben. Könnte ich nur meine Worte mit einem Denkmal begleiten, das so wertvoll und ansprechend wäre, wie die Gruppe RebekkasGND Icon und EliesersGND Icon; aber ich armer Mann, ich novus homo unter meinen Mitbürgern, habe über nichts anderes zu gebieten, als über das omnia mea mecum porto! Nehmen Sie meine herzliche Ergebenheit als die Gabe an, mit der ich Ihnen immer zugetan bleiben werde. Ich habe diese Woche über meine Bücher etwas anders geordnet und mein Büchergestell um ein Drittel erweitert und bin da aufs neue auf eine schöne Zahl Schriften gestoßen, die ich ebenfalls Ihrer Gewogenheit verdanke. So waren Sie, seit den 10 Jahren, die ich in BischofzellWIKIDATA Icon weile, nicht nur mein Bibliothekar, sondern auch mein wohlfeilster Buchhändler, und was noch mehr ist, der Direktor meiner historischen Studien. Was ich darin leistete, war größtenteils Ihr Werk. Der bernersche Kunsthändler, von dem Sie mir letztlich erzählten, soll in BürenWIKIDATA Icon vor einigen Wochen ein Gemälde von HolbeinGND Icon aufgefunden haben, das ehemals in KonstanzWIKIDATA Icon war und seit einigen Jahrzehnten verloren gegangen ist. Herr Oberst EgliGND Icon, der gerade in dem Haus war, als der Kauf vorging, versichert, dass der Käufer 10 Louisd'or dafür bezahlt hat. NB. Unser BürenWIKIDATA Icon an der ThurWIKIDATA Icon ist gemeint, nicht das BernscheWIKIDATA Icon. Die Schachtel an Herrn VoglerGND Icon will ich besorgen. Ich danke Ihnen für die Gelegenheit, eine solche Rarität mit Muße betrachten zu können. Indem ich Ihre fernere Gewogenheit erbitte, bin ich mit der freundschaftlichsten Hochachtung Ihr Ergebenster Diakon Pupikofer. BischofzellWIKIDATA Icon, 18. Feb. 1832.