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Seiner Hocherwürden Dem Herrn Diacon Pupikofer zu BischofszelleWIKIDATA Icon. E. am 21. August 1832. Nemen Sie nicht übel mein lieber freund und nachbar? daß ich Sie bitte mir SalvandysGND Icon buch über die Revolution von 1830 zurükzuschiken: es sind schon über 5 wochen verflossen, daß ich H Oberrichter VoglerGND Icon solches versprochen habe, und er müsste am ende in mein worthalten einigen zweifel sezen. Gestern war Hr Joh: Casp. ZellwegerGND Icon bei mir; er reiset ins bad nach BadenWIKIDATA Icon, und von da nach 14 tagen nach StuttgartWIKIDATA Icon, wo er die Schul und Armen Anstalten will kennen lernen, und sich um einen, inen an der kantonsschule zu Trogen abgängigen lerer bewerben. Der brave mann siehet wieder ganz gesund aus; doch ist nicht zu verkennen, daß er gealtert hat. Seine ansichten über den gegenwärtigen zustand der SchweizWIKIDATA Icon und ire warscheinliche zukunft, sind auch ganz wie die meinigen, d. i. nicht herz noch den mut erhebend. Haben Sie meine bitte, für den anzeiger ein verzeichniß der thurgauischen burgen, gebrochen und ungebrochen, anzufertigen, in gefällige rúksicht gezogen, und darf ich mir schmeicheln die kleine arbeit bald für den H v. Aufsess in empfang nemen zu können? H. ZellwegerGND Icon sagte mir, daß Aurelius-CiceroGND Icon, seit einiger zeit gewaltig liberalisire, und viele im bisher aufrichtig ergebene leute anfangen an im irre zu werden! omnia nunc fiunt fieri quae posse negaham. et nihil est, de quo non sit habenda fides! Gott befolen von Jrem ergebensten LaszbergWIKIDATA Icon. auch die Schultheissischen handschriften werde ich bald zurúkgeben müssen.

Normalisierter Text

An Seiner Hochwürden dem Herrn Diacon PupikoferGND Icon zu BischofszellWIKIDATA Icon. E. am 21. August 1832. Nehmen Sie es nicht übel, mein lieber Freund und Nachbar, dass ich Sie bitte, mir SalvandysGND Icon Buch über die Revolution von 1830 zurückzuschicken: Es sind schon über 5 Wochen vergangen, dass ich Herrn Oberrichter VoglerGND Icon solches versprochen habe, und er müsste am Ende in meinem Wort halten einige Zweifel setzen. Gestern war Herr Joh. Casp. ZellwegerGND IconGND Icon bei mir; er reist ins Bad nach BadenWIKIDATA Icon, und von dort nach 14 Tagen nach StuttgartWIKIDATA Icon, wo er die Schul- und Armenanstalten kennenlernen und sich um einen Lehrer, der in der Kantonschule zu TrogenWIKIDATA Icon abgegangen ist, bewerben will. Der brave Mann sieht wieder ganz gesund aus; doch ist nicht zu verkennen, dass er gealtert ist. Seine Ansichten über den gegenwärtigen Zustand der SchweizWIKIDATA Icon und ihre wahrscheinliche Zukunft sind auch ganz wie die meinen, d.h. nicht herz- noch den Mut erhebend. Haben Sie meine Bitte, für den Anzeiger ein Verzeichnis der thurgauischen Burgen, gebrochen und ungebrochen, anzufertigen, in gefälliger Rücksicht gezogen, und darf ich mir schmeicheln, die kleine Arbeit bald für den Herrn von Aufsess in Empfang nehmen zu können? Herr ZellwegerGND Icon sagte mir, dass Aurelius-CiceroGND Icon seit einiger Zeit gewaltig liberalisiert und viele im bisher aufrichtig ergebenen Leute anfangen, an ihm zu zweifeln! "omnia nunc fiunt fieri quae posse negabam. et nihil est, de quo non sit habenda fides!" Gott befohlen von Ihrem ergebensten LaszbergGND Icon. Auch die Schultheissischen Handschriften werde ich bald zurückgeben müssen.