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Seiner Wolerwürden HGND Iconerren Capitels Camerer Diacon Pupikofer zu BischofszelleWIKIDATA Icon per ConstanzWIKIDATA Icon & FrauenfeldWIKIDATA Icon Auf der alten MeersburgWIKIDATA Icon am 10. Septembr 1840. Am 5. August sandte ich durch das ordináre Botenschif von hier zur Abgabe an den Bischofzeller Boten in ConstanzWIKIDATA Icon, einen großen quartband: Canissii lectiones antiquae Tom: I. da nun schon ein monat verflossen ist; so neme ich die freiheit Sie vererter freund zu fragen, ob Inen diese sendung zugekommen; oder ob ich deshalb nachfrage bei der hiesigen Botenanstalt machen soll. Wenn es nach unseren wünschen gehet; so befinden Sie und die Irigen sich ganz wol und dasselbe kann ich Inen gottlob! auch von uns allen sagen. Seit Irer anwesenheit war unsere alte burg nie von gásten leer und seit ein paar wochen hat WestphalenlandWIKIDATA Icon eine menge von bekannten und verwandten, vettern und basen über uns ausgeschüttet; und noch haben wir die HGND Icon. HGND Icon. von Brenken vater und son und Guido HGND IconaxthausenGND Icon, nahe verwandte meiner lieben JennyGND Icon, bei uns. Ende dieses monats erwarten wir Mamma DrosteGND Icon und meine schwágerin NetteGND Icon, in begleitung meines Sones aus MainzWIKIDATA Icon; wir werden also auch den winter hindurch nicht allein sein. Leben Sie wol, samt den Scherbischen, aufs herzlichste gegrüßet von Irem aufrichtigen freunde: Joseph von LaßbergGND Icon.

Normalisierter Text

Seiner Wohlwürden Herrn Capitels Kammerer Diacon Pupikofer zu BischofszellWIKIDATA Icon, per KonstanzWIKIDATA Icon & FrauenfeldWIKIDATA Icon. Auf der alten MeersburgWIKIDATA Icon, am 10. September 1840. Am 5. August sandte ich durch das ordinäre Botenschiff von hier zur Abgabe an den Bischofzeller Boten in KonstanzWIKIDATA Icon einen großen Quartband: Canissii Lectiones antiquae, Tom: I. Da nun schon ein Monat vergangen ist, so nehme ich die Freiheit, Sie verehrter Freund, zu fragen, ob Ihnen diese Sendung zugekommen ist, oder ob ich deshalb bei der hiesigen Botenanstalt nachfragen soll. Wenn es nach unseren Wünschen geht, so befinden Sie und die Ihren sich ganz wohl und dasselbe kann ich Ihnen, Gottlob! auch von uns allen sagen. Seit Ihrer Anwesenheit war unsere alte Burg nie von Gästen leer und seit ein paar Wochen hat das Westphalen-LandWIKIDATA Icon eine Menge von Bekannten und Verwandten, Vettern und Basen über uns ausgeschüttet. Und noch haben wir die Herren von BrenkenGND Icon, Vater und Sohn, und Guido HaxthausenGND Icon, nahe verwandt meiner lieben JennyGND Icon, bei uns. Ende dieses Monats erwarten wir MammaGND Icon DrosteGND Icon und meine Schwägerin NetteGND Icon, in Begleitung meines Sohns aus MainzWIKIDATA Icon; wir werden also auch den Winter hindurch nicht allein sein. Leben Sie wohl, samt den Scherbenbergern, aufs herzlichste gegrüßt von Ihrem aufrichtigen Freund: Joseph von LaßbergGND Icon.